Kambodscha: „Ungeheuerliche“ Verurteilung von fünf Umweltaktivisten muss gekippt werden

Mehrere junge Umweltaktivist_Innen wurden vom Stadtgericht von Phnom Penh zu 18 bzw. 20 Monaten Gefängnis verurteilt. Sie protestierten gegen Umweltzerstörung, Korruption und setzten sich für Menschenrechte und den Schutz der natürlichen Ressourcen ein.

Emerlynne Gil, stellvertretende Regionaldirektorin von Amnesty International sagte: „Diese empörende Verurteilung ist ein eklatanter Versuch, diese jungen Menschenrechtsverteidiger_Innen zum Schweigen zu bringen, als Vergeltung für ihre friedliche Arbeit zum Schutz der natürlichen Ressourcen Kambodschas. Dies verletzt eindeutig das Recht der Aktivist_Innen auf freie Meinungsäußerung und stellt einen Angriff auf alle Menschenrechtsverteidiger_Innen in Kambodscha dar.“

Die Mitteilung (auf englisch): https://www.amnesty.org/en/latest/news/2021/05/cambodia-outrageous-conviction-of-five-environmental-activists-must-be-overturned/

8. Mai 2021